LeadFIX

LeadFIX ist ein bioresorbierbarer Membranpin aus Polylactid. Der klinische Einsatz von resorbierbaren Membranen zu gesteuerten Knochenregeneration setzt neue Impulse in der zahnärztlichen Chirurgie.


Mit LeadFIX steht Ihnen ein bioresorbierbares Augmentationssystem zur Fixierung von Membranen zur Verfügung. Wichtige Vorraussetzung für den Erfolg der gesteuerten Knochenregeneration ist die absolute Stabilität der Membran.

Die Applikation des LeadFIX-Augmentationssystems verhindert eine Relativbewegung zwischen Membran und umliegenden Knochen oder Membran und Mukoperiostlappen. Sie erzielen somit einen dichten Verschluss sowie einen faltenlos anliegenden Übergang zum Periost. Die Membran wird über mehrere Monate sicher fixiert.

Indikationen

System:
Der LeadFIX-Membranpin ist ein bioresorbierbarer Stift, der in den Knochen eingesetzt wird. Er dient der Fixation von Membranen am jeweiligen Implantationsort.

Resorbierbarkeit:
Durch seine Eigenschaft im Körper zu resorbieren, entfällt die Zweitoperation zur Beseitigung des Pins.

Abbildung 1: LeadFIX Pins in der dentalchirurgischen Anwendung im Einsatz.

Abbildung 2: Befestigung einer Membran durch resorbierbare Pins.

Material

Der Membranpin besteht aus Implantatwerkstoff und hat sich in der Osteosynthese als alternatives Fadenmaterial bewährt. Der biologische Abbau erfolgt durch Hydrolyse zu Milchsäure, die anschließend zu CO2 und H2O metabolisiert wird.

Wirkweise

Nachlassen der Mechanischen Kraft und Abbau der Nägel:

Nach 6 - 7 Monaten lässt die mechanische Kraft der Leadfix-Membrannägel nach. Dann beginnt ein Prozess, der eine Resorption der Nägel in Gang setzt und dazu führt, dass ihr Volumen abnimmt. Der durch Hydrolyse stattfindende Abbau der Nägel führt zur Bildung von Milchsäure. Diese wiederum wird im Citratzyklus zu CO2 und H2O metabolisiert. Nach 60 Wochen ist das Material vollständig resorbiert.

Das Design des Pins gewährleistet eine schnelle und einfache Applikation sowie die dauerhafte Lagersicherung der Membran über ihre gesamte Funktionszeit. Mit einem Schaftdurchmesser < 1mm ist der Membranpin ein ideales Fixationselement im umliegenden Knochen.

Die Retentionsrillen am Schaft geben dem Membranpin einen festen Sitz im Implantationsort. Der linsenförmig abgeflachte Kopf vereinfacht das schnelle Applizieren mit dem eigens entwickelten LeadFIX-Instrumentarium.

Anwendung

Sicherheit:
Mit dem bioresorbierbaren LeadFIX-Augmentationssystem wird Ihnen der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie in die Hand gelegt.

  • Keine Mikrobewegung der Membran
  • Einfache und schnelle Operationstechnik
  • Kein Zweiteingriff zur Explantation und somit keine Zerstörung neugebildeter Strukturen
  • Unbeabsichtigtes Verschlucken eines Membranpins bleibt ohne Folgen
  • Unbedenkliche Resorption von Polylactid in klinischen Studien sowie histologischen Untersuchungen nachgewiesen

Applikation und Handhabetechnik:
Die LeadFIX-Pins sind grundsätzlich nur mit dem dafür entwickelten Instrumentarium zu verwenden.

Abbildung 3: Aufnehmen der Membranpins mit geradem Applikator.

Abbildung 4: Perforation der bukkalen Kortikalis.

Abbildung 5: Einsatz der Sonde bei Verwendung einer weichen Membran.

Abbildung 6: Verwendung der Bohr- und Positionierhilfe bei harten Membranen.

Abbildung 7: Applizieren des Membranpins.

Abbildung 8: Entfernen des Applikators.